25. November 2022
Energiemangellage, Gemeinderat übernimmt Massnahmen für die gemeindeeigenen Betriebe

Der Kanton wendet sich an die Gemeinden, und weist auf mögliche Massnahmen zum Stromsparen hin. Er schlägt den Gemeinden vor, die Massnahmen, welche der Kanton in den kantonalen Verwaltungen und den kantonseigenen Schulen in Betracht zieht, zu übernehmen. Der Gemeinderat hat beschlossen, viele der vorgeschlagenen Massnahmen zu übernehmen. So werden unter anderem die Maximaltemperaturen in Büros und Schulen vorgegeben, oder überprüft, ob bei verschiedensten Stromverbrauchern in Bezug auf die Einschaltdauer Optimierungen möglich sind. In Absprache mit dem Elektrizitätswerk wird die Staubbachbeleuchtung nur noch in der Hochsaison von Freitag bis Sonntag jeweils bis 22 Uhr eingeschaltet. Die Weihnachtsbeleuchtungen werden privat betrieben. Der Gemeinderat möchte darauf hinwirken, dass die Weihnachtsbeleuchtungen für Einheimische und Gäste über die Festtage betrieben werden, allerdings sollen die Einschaltzeiten reduziert werden. Man könnte meinen, dass bei der öffentlichen Beleuchtung ein grosses Sparpotential vorhanden ist. Dem ist jedoch nicht so, denn der Grossteil der Beleuchtungspunkte sind auf dem neusten Stand der Technik und sehr sparsam im Energieverbrauch. Der Kanton weist darauf hin, dass bei der öffentlichen Beleuchtung die Sicherheit im Vordergrund steht und empfiehlt deshalb diese nicht abzuschalten. Auch einzelne Beleuchtungspunkte auszuschalten macht keinen Sinn, da dies einerseits technisch aufwändig ist und andererseits die Abstände der einzelnen Lampen über der Norm liegen. Unbestritten ist, dass die verschiedensten Massnahmen im Einzelnen nicht grosse Einsparungen bringen, alle zusammen leisten aber unbestritten einen Beitrag. Der Gemeinderat bittet daher die Bevölkerung, sich mit entsprechenden Massnahmen am Stromsparen zu beteiligen. Welche Massnahmen im Einzelnen möglich sind, kann auf verschiedensten Webseiten nachgelesen werden. Beispielsweise unter dem Link des Kantons Bern.